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Das Glossar für Vibe Coder
Fachbegriffe, über die du beim Bauen mit KI stolperst, in je einem Satz erklärt und mit einem Vergleich aus dem Alltag.
- Agent
-
Eine KI, die nicht nur antwortet, sondern selbstständig mehrere Arbeitsschritte hintereinander ausführt, etwa Dateien anlegen, Code schreiben und testen.
Im Alltag: Wie ein Handwerker, dem du den Auftrag gibst und der dann selbst Werkzeug holt, misst und sägt.
- API
-
Eine Schnittstelle, über die zwei Programme miteinander reden, zum Beispiel deine App mit einem Wetterdienst.
Im Alltag: Wie die Bedienung im Restaurant: Du bestellst bei ihr, sie bringt die Bestellung in die Küche und das Essen zurück. In die Küche selbst gehst du nicht.
- API-Key
-
Ein geheimer Schlüssel, mit dem sich deine App bei einem Dienst ausweist. Wer ihn hat, kann den Dienst auf deine Rechnung nutzen.
Im Alltag: Wie deine Kundenkarte mit PIN: Gehört in die eigene Tasche, nicht an den Kühlschrank im Gemeinschaftsflur.
- Backend
-
Der Teil einer App, der im Hintergrund auf einem Server läuft: Daten speichern, Anmeldungen prüfen, Berechnungen ausführen.
Im Alltag: Die Küche eines Restaurants: Die Gäste sehen sie nicht, aber ohne sie kommt nichts auf den Tisch.
- Browser
-
Das Programm, mit dem du Webseiten öffnest, etwa Chrome, Firefox, Safari oder Edge. Viele Vibe-Coding-Werkzeuge laufen komplett darin.
Im Alltag: Das Fenster, durch das du ins Internet schaust.
- Bug
-
Ein Fehler im Programm: Die App tut etwas anderes, als sie soll, oder stürzt ab.
Im Alltag: Wie ein Druckfehler im Rezept: „1 kg Salz“ statt „1 Prise“. Das Ergebnis ist entsprechend.
- Code
-
Die Anweisungen in einer Programmiersprache, aus denen eine App besteht. Beim Vibe Coding schreibt ihn die KI für dich.
Im Alltag: Das ausführliche Rezept, nach dem der Computer kocht.
- Commit
-
Ein gespeicherter Zwischenstand deines Codes mit einer kurzen Beschreibung, was sich geändert hat.
Im Alltag: Wie ein Foto vom Puzzle nach jedem fertigen Abschnitt: Wenn später etwas durcheinanderkommt, weißt du, wie es vorher aussah.
- CSS
-
Die Sprache, die festlegt, wie eine Webseite aussieht: Farben, Schriften, Abstände, Anordnung.
Im Alltag: Die Einrichtung einer Wohnung: Die Wände (HTML) stehen schon, CSS bestimmt Tapete und Möbel.
- Datenbank
-
Ein geordneter Speicher, in dem eine App ihre Daten dauerhaft ablegt und wiederfindet, auch für viele Nutzer gleichzeitig.
Im Alltag: Ein Karteikasten mit festen Fächern, in dem jede Karte nach demselben Schema ausgefüllt ist.
- Fehlermeldung
-
Ein Hinweis des Programms, dass etwas schiefgegangen ist, oft rot und auf Englisch. Für die KI ist sie die wichtigste Information zur Reparatur.
Im Alltag: Wie die Warnleuchte im Auto: Du musst nicht wissen, was sie bedeutet, aber du solltest sie der Werkstatt zeigen.
- Frontend
-
Der Teil einer App, den du siehst und anklickst: Knöpfe, Formulare, Listen.
Im Alltag: Der Gastraum im Restaurant mit Tischen, Speisekarte und Bedienung.
- GitHub
-
Ein Online-Dienst, der alle Versionen deines Codes in einem Repository speichert. Viele Vibe-Coding-Werkzeuge lassen sich damit verbinden.
Im Alltag: Eine Cloud-Ablage mit Zeitmaschine: Du kannst zu jedem früheren Stand zurück.
- HTML
-
Die Grundsprache jeder Webseite. Sie legt fest, was auf der Seite steht: Überschriften, Texte, Knöpfe, Eingabefelder.
Im Alltag: Der Rohbau eines Hauses: Wände und Räume, noch ohne Farbe.
- JavaScript
-
Die Programmiersprache, die Webseiten zum Leben erweckt: Sie rechnet, reagiert auf Klicks und speichert Daten im Browser.
Im Alltag: Die Elektrik im Haus: Erst durch sie gehen Licht und Klingel.
- Kontextfenster
-
Die Menge an Text, die eine KI gleichzeitig „im Kopf“ behalten kann. Wird ein Chat zu lang, vergisst sie frühere Teile.
Im Alltag: Wie ein Notizzettel mit begrenztem Platz: Wenn er voll ist, wird oben ausradiert, damit unten weitergeschrieben werden kann.
- localStorage
-
Ein kleiner Speicher im Browser, in dem Webseiten Daten auf deinem Gerät ablegen können. Andere Geräte sehen diese Daten nicht.
Im Alltag: Ein Schließfach, das nur in diesem einen Bahnhof existiert: In einer anderen Stadt kommst du nicht heran.
- Prompt
-
Deine Anweisung an die KI, also der Text, in dem du beschreibst, was sie tun oder bauen soll.
Im Alltag: Wie ein Auftrag an einen Handwerker: Je klarer du sagst, was du willst und was nicht, desto besser das Ergebnis.
- Prototyp
-
Eine erste, einfache Version einer App, mit der man ausprobiert, ob die Idee funktioniert.
Im Alltag: Wie ein Probeschnitt aus Papier, bevor du den teuren Stoff zuschneidest.
- Repository
-
Der Ordner, in dem alle Dateien und alle Versionen deiner App liegen, oft kurz „Repo“ genannt.
Im Alltag: Ein Aktenordner mit eingebautem Gedächtnis für jede frühere Fassung.
- Versionsverlauf
-
Die Liste aller gespeicherten Stände deiner App, zu denen du zurückkehren kannst.
Im Alltag: Wie die Rückgängig-Taste, nur für ganze Arbeitsschritte statt für einzelne Buchstaben.
- Vibe Coding
-
Software bauen, indem du einer KI in normaler Sprache beschreibst, was du willst, statt den Code selbst zu schreiben.
Im Alltag: Wie Kochen mit jemandem, der jedes Rezept kennt: Du sagst, worauf du Lust hast, und probierst unterwegs ab.
- Web-App
-
Eine Anwendung, die im Browser läuft, ohne dass du sie aus einem App-Store installieren musst.
Im Alltag: Wie ein Laden mit Schaufenster an der Straße: Man geht einfach hinein, ohne vorher etwas abzuholen.
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